Lernen macht Spaß

Das letzte Jahr in der Kita ist ein ganz besonderes Jahr für unsere Großen. Ihre Selbstständigkeit und ihr Selbstbewusstsein sollen in diesem Jahr, bevor es für sie in die Schule geht, besonders gestärkt werden.

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Im August erhalten die Kinder ihre lange ersehnte Vorschulmappe, das Schlampermäppchen mit den Buntstiften, dem Bleistift und einem Anspitzer. All dies sollen sie nun selbstständig und alleine verwalten. Die Materialien sind ein Zeichen dafür, dass sie nun die Größten im Haus sind. Die Kinder sind stolz auf ihre Vorschulmappe und arbeiten gerne daran. Die einzelnen Blätter haben unterschiedliche Aufgaben. Neben Ausmalbildern mit Formen, Farben und den ersten Zahlen, gibt es Suchbilder, Zuordnungsaufgaben, Jahreszeitenblätter und Malaufgaben zu bestimmten Themen. Die Kinder lernen konzentriert und verantwortungsvoll Aufgaben zu erledigen, sich diese gut einzuteilen, aber auch immer ein Ziel vor Augen zu haben.

Wir wünschen allen Vorschulkindern ein spannendes und erlebnisreiches Vorschuljahr!

Ausflug zum Mühlenbusch

Der erste Ausflug führte die Kinder traditionell zum Mühlenbusch in den Süden der Stadt Neuss. Der Wald bietet tolle Spiel- und Klettermöglichkeiten. Es gibt umgestürzte Bäume, viele Äste und dicke Zweige und vieles zu entdecken.

Die Kinder bewegen sich selbstständig in der näheren Umgebung und genießen ihre Freiheit. Auch das gemeinsame Wandern in der Gruppe macht den Kindern Freude. Nicht allen ist das Laufen und Vorankommen durch den Wald vertraut. Da gibt es manche Stolperfalle, Äste, Bäume und Waldpflanzen, die den Weg versperren.

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Immer wieder fanden sie Zeit und Muße um ihr leckeres mitgebrachtes Picknick zu genießen. Da gab es leckere Brote, Obst und Gemüse.

Wir beobachten immer wieder das unsere Großen die Ausflüge sehr genießen. Sie sind stolz darauf schon vieles selbstständig und alleine zu bewältigen! 30 neugierige Vorschulkinder freuen sich auf ein Jahr mit vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen und Ausflügen!

Auch die Erzieherinnen erleben dieses letzte Jahr vor der Einschulung mit den Kindern als ein Besonderes. Sie beobachten in dieser Zeit die großen Entwicklungsschritte der Kinder. Nach und nach wachsen sie in ihre neue Aufgaben hinein. Sie sind nun die größten und ältesten Kinder im Haus. Sie werden selbstständiger und selbstbewußter und sind nun die Vorbilder der „Kleinen“.

Hier sind wir! Anleitung zum Leben auf der Erde!

Im September treffen sich die Vorschulkinder zum ersten Mal um das Thema der Vorschularbeit kennenzulernen. Frau Schlepütz und Frau Lüken haben sich etwas Besonderes ausgedacht um den Kindern die Inhalte nahezubringen.

Wir haben die Kinder in 3 Gruppen eingeteilt, so kommen immer 10 Kinder in jeder Gruppe zusammen. Zunächst versammeln alle sich im Turnraum um den blauen großen Kreis, der mit Tüchern abgedeckt ist. Hier wird nun die Frage erörtert „Wo sind wir hier?“. Die Kinder finden viele interessante Antworten auf die Frage, die immer weiter ausgebaut wird! (Im Turnraum, im Blauen Haus, in Neuss, in Deutschland, auf der Welt, auf der Erde).

Dann werden die grünen Tücher vom Kreis abgedeckt und die Erde mit verschiedenen Erdteilen und Meeren kommt zum Vorschein.

Auf die Frage „ Was gibt es noch um uns herum“ wissen die Kinder einiges zu berichten. Es gibt die Sonne, die Sterne und den Mond. Auch andere Planeten können einige Kinder benennen, unter anderem den „Mars“.

Frau Schlepütz stellt die Frage in den Raum „Können wir denn nur auf der Erde leben oder auch auf anderen Planeten?“ Und sie fragt die Kinder, ob sie Lust haben, dies gemeinsam herauszufinden. Wie aber könnte das gehen, wie kommt man zu den Planeten? Die Kinder haben sofort die Idee, dass man mit einer Rakete ins Weltall starten könnte und zum Glück ist eine Raketenbasisstation ganz in der Nähe. Nachdem alle Kinder ihren Raumanzug angezogen haben startet die Rakete.

Als erstes wird der „Mond“ angesteuert. Dort ist nur Staub und Gestein zu sehen, es gibt kein Wasser, keine Bäume und keine Pflanzen. Auch das Atmen ist nicht möglich, weil es keinen Sauerstoff gibt. So nimmt das Raumschiff wieder Fahrt auf und macht sich auf den Weg zur „Sonne“. Hier ist es viel zu heiß! Nein, ein Leben auf der Sonne ist nicht möglich. Das Raumschiff macht sich auf die Reise zum „Mars“. Viele Kinder kennen den roten Planeten. Dort ist es eisig kalt, kälter als im Kühlschrank und der Gefriertruhe – nein, dort kann man auch nicht leben.

So machen die Kinder sich wieder zurück auf den Weg zur Erde in die Kita. Dort angekommen stellen sie noch einmal fest, dass es gut ist hier zu leben. „Aber was brauchen wir alles um auf der Erde gut leben zu können?“

Die Kinder erarbeiten anhand von Anschauungsmaterial, das nach nach auf den Planeten „Erde“ gestellt wird, was wichtig ist, damit es uns auf der Erde gut geht.

Die Kinder konnten viele Beispiele zu all diesen Dingen erzählen. Mit Eifer und großem Interesse waren sie bei der Sache, jeder konnte etwas dazu beitragen. Zum Abschluss dann die Erkenntnis „Alles das brauchen wir und die anderen Menschen um gut und noch lange auf der Erde leben zu können. Damit das aber so bleibt müssen wir die Erde schützen und achtsam mit ihr umgehen!“

Dieses Thema wird uns im Vorschuljahr beschäftigen. „Was können wir tun, damit die Erde gesund bleibt?“ Spontan kamen schon die ersten Vorschläge der Kinder wie Müll trennen und aus alten Sachen neue Sachen machen!

Kreativarbeit  „Leinwand“

Im Laufe der Vorschulzeit bieten wir den Kindern verschiedene kreative Arbeiten an. Unter anderem gestaltet jedes Kind zu Beginn des Vorschuljahres einen Keilrahmen. Im großen Holzrahmen nebem dem Büro und gegenüber TP 5, ist für jedes Kind mit einem Foto ein Platz vorgemerkt. Auf die erste Leinwand wird ein Selbstportrait gemalt. 

Die Kinder malen mit Abtönfarbe zunächst den Keilrahmen mit der Hintergrundfarbe an. Dann werden die Bilder mit dem Fön getrocknet bevor der nächste Arbeitsschritt gemacht werden kann.

Jedes Kind hat eine Vorstellung von sich. Zunächst betrachtet es sich noch einmal genau im Spiegel. Wie sehe ich aus? Was für eine Frisur habe ich heute! Welche Augenfarbe ich?  Die Erzieherin hilft die Farben anzumischen bis sie den Wünschen der Kinder entsprechen. Dann geht es an die Fertigstellung des Kunstwerkes.

So entstehen ganz persönliche Portraits der Kinder, die die großen Bilderrahmen füllen. Auch Familienbilder sind in diesem Rahmen untergebracht und locken manchen Betrachter an.

„Die Montagsfrage“